Alarmzeit: 20:37 Uhr Datum: 05.07.09 Nr: 20 | Beschreibung: | Person in der Donau
| | Einsatzort: | Donau + Donauufer zwischen Sandbach und Vilshofen
| | Fahrzeuge: | 47/1 14/11 Boot  | | Kräfte: | 23 | | Dauer: | 2,25 Stunden
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Wir wurden um 20:37 Uhr mit der Meldung „Person in der Donau“ alarmiert. Innerhalb weniger Minuten war ein Trupp mit unserer Rettungszille auf der Donau um nach der vermissten Person zu suchen. Mit dem Boot suchten wir das rechte Donauufer zwischen Sandbach und Vilshofen ab. Unsere restlichen Einsatzkräfte verteilten sich entlang der B8 um den Uferbereich von Land aus abzusuchen. Nach etwa 30 Minuten fand unser Bootstrupp auf der Donau eine Regenjacke und wenig später Sitzpolster. Ob diese Gegenstände zu dem gekenterten Boot gehören ist bisher noch unklar. Gegen 23:00 Uhr musste die Suche wegen der Dunkelheit abgebrochen werden. Die vermisste Person wurde bis jetzt noch nicht gefunden. Neben der Feuerwehr Sandbach waren die Feuerwehren Hofkirchen, Künzing, Hilgartsberg, Windorf, Vilshofen, Winzer und Pleinting, sowie die Wasserwacht Deggendorf und Vilshofen, Polizei und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera in Einsatz PNP 10.07.09: Bootsdrama: Vermisster tot geborgen Hofkirchen. Die Vermutung ist traurige Gewissheit geworden: Der 50-jährige Ulmer, der am Sonntag mit seinem Schlauchboot auf der Donau gekentert und ins Wasser gestürzt war, ist gestern tot geborgen worden. Seine Leiche wurde nach Polizeiangaben nahe des Wasserkraftwerks Kachlet bei Passau entdeckt. Der Ulmer war zusammen mit seinem Freund (45) unterwegs, als das Unglück passierte. Sein Kumpel konnte sich ans Ufer retten. Das Schlauchboot war nahe Hofkirchen (Landkreis Passau) mit einer Boje kollidiert und anschließend gekentert. .jpg) Quelle PP Niederbayern: Schlauchboot kentert auf der Donau - 50-jähriger vermisst HOFKIRCHEN/LKRS. PASSAU. Bei einem Sportbootunfall am gestrigen Sonntag Nachmittag auf der Donau, kurz vor Hofkirchen, ist gestern ein 50-jähriger Mann aus Baden-Württemberg vermutlich ertrunken. Ein weiterer 45-jähriger Mann aus Schwaben konnte sich aus eigener Kraft ans Ufer retten. Er wurde leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kenterte das Schlauchboot der beiden Männer gegen 19.15 Uhr in einer Flussbiegung kurz vor der Ortschaft Hofkirchen. Nachdem sich der Jüngere aus eigener Kraft ans rechte Donauufer retten konnte, sein 50-jähriger Freund jedoch nicht mehr auftauchte, wurde sofort eine umfangreiche Suchaktion in die Wege geleitet. Daran waren neben 8 Feuerwehren, Einsatzkräften der Wasserwachten Deggendorf und Vilshofen, welche mit zwei Booten im Einsatz waren, auch ein Polizeiboot sowie ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera beteiligt. Die Suche nach dem Vermissten musste jedoch gegen 23.00 Uhr erfolglos abgebrochen werden. Neue Erkenntnisse zum gestrigen Schlauchbootunfall HOFKIRCHEN/LKRS. PASSAU. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Deggendorf erbrachten mittlerweile ein mangelhaftes Schlauchboot. Laut Aussage des überlebenden 45-jährigen Mannes war dieser bereits am Samstag (04.07.09) in Straubing mit seinem Freund zu einer siebentägigen Schlauchboot-Tour auf der Donau aufgebrochen. Nachdem man in der ersten Nacht am Donauufer zwischen Straubing und Deggendorf campierte, kam es schließlich am gestrigen Sonntag Abend zu dem Unglück. Das Schlauchboot (Baujahr 1980, Maße: 2,80m x 1,30 m) kollidierte hierbei offensichtlich mit einer sog. Tonne (Boje) woraufhin das Boot schließlich kenterte und beide Männer ins Wasser stürzten. Fremdverschulden kann somit ausgeschlossen werden. Die Männer trugen bei ihrem waghalsigen Unternehmen keine Rettungswesten und führten auch keinerlei nautische Ausrüstung mit. Ferner war ihr Schlauchboot in einem mangelhaften Zustand und vermutlich überladen. Die Vermisstensuche wurde gegen Mittag ohne Erfolg eingestellt. |